Lisa McPherson Stiftung

Bob Minton <bob@minton.org>
Donnerstag 4. November 1999

Als sich Lisa McPherson im Alter von 18 Jahren in Dallas, Texas, Scientology anschloss, glaubte sie, da bin ich mir sicher, dass die nächsten 18 Jahre die Besten ihres Lebens sein werden. Stattdessen wurden die Jahre 1977 bis 1995 zur wahren Hölle für Lisa, voller Lügen, Betrug, Enttäuschungen und Verrat, was für eine destruktive, das Bewusstsein kontrollierende Gruppe wie Scientology das typische Verhalten ist. Dieser Verrat an Lisas Vertrauen durch Scientology erreichte am 18. November 1995 einen Höhepunkt, als sie von Scientology und ihren "Freunden" für 17 qualvolle Tage im Fort Harrison Hotel eingesperrt wurde. Lisa starb angeblich am 5. Dezember 1995 (aber wahrscheinlich bereits früher) wie ein eingesperrtes Tier und niemand in Scientology kümmerte sich um Lisa als sie tot da lag und sich Ungeziefer von der geringen Flüssigkeitsmenge ernährte, die in dem geschlagenen und misshandelten Körper noch vorhanden war.

Die Lisa McPherson Stiftung ist das direkte Ergebnis verschiedener bedeutender Ereignisse in Verbindung mit Lisas Tod:

  1. der schicksalshafte Anruf von Fanny McPherson bei einem Anwalt mit dem Namen Ken Dandar, der mutig und rein genug war und ist, den Angriffen durch Scientology zu widerstehen
  2. die durch Jeff Jacobsen gestartete Aufklärungskampagne auf dem Internet, die dazu beitrug, nationale Aufmerksamkeit für den tragischen Tod von Lisa McPherson zu erwecken
  3. der von Fanny McPherson gegenüber Ken Dandar geäusserte letzte Wunsch, die ganze Welt wissen zu lassen, was Lisa durch Scientology zugefügt wurde, und
  4. der fortdauernde Mut der übrigen Familie von Lisa, angeführt von Dell Liebreich, Scientology für den tragischen Tod von Lisa verantwortlich zu machen.

Die Lisa McPherson Stiftung sieht sich beauftragt, zum Gedenken und durch das Leid von Lisa McPherson und ihrer Familie wie die Warnung der Gesundheitsbehörden auf Zigarettenpackungen, sich an der Seite von Scientology als Warnung für die Konsumenten dauerhaft anzubringen, dass "Scientology und alle anderen destruktiven, das Bewusstsein kontrollierenden Kulte gefährlich für ihre Gesundheit, ihr geistiges Wohlbefinden, ihr Bankkonto und ihr eigentliches Leben sind."

Die Erinnerung an Lisa McPherson wird den von Scientology auf diesem Planeten hinterlassenen unbedeutenden Fussabdruck bei weitem überleben. Wir von der Lisa McPherson Stiftung werden dafür besorgt sein.

Ich möchte den folgenden Leuten, die sich zur Mitarbeit in verschiedenen Funktionen der Lisa McPherson Stiftung bereit erklärten, meinen grossen Dank aussprechen:

Vorstandsmitglieder:

Peter Alexander
Stacy Brooks
Gabe Cazares
Patricia Greenway
Brian Haney
Jeff Jacobsen
Rod Keller
Kim Krenek
Dell Liebreich
Ed Lottick
Bob Minton
Duncan Pierce
Jesse Prince
Einige Vorstandsmitglieder werden als Mitarbeiter tätig sein, die eigentlichen Arbeiter sind jedoch:
David Cecere, leitender Direktor
Kim Baker, Stellvertreter
Mark Bunker, Multimedia Koordinator
Grady Ward, Webmaster und Sicherheitskoordinator
für weitere Positionen laufen noch Abschlussverhandlungen
Es wird ein Beratungsausschuss zusammengestellt, der bis jetzt aus folgenden Personen besteht:
Gerry Armstrong
Ida Camburn
Ken Dandar
Ray Emmons
Steve Hassan
Keith Henson
Dan Leipold
Arnie Lerma
Margaret Singer
Lawrence Wollersheim
und andere
Nochmals, vielen Dank an jedermann, der sich bereit erklärte, an diesem spannenden und dynamischen Versuch mitzuwirken, Scientology und alle destruktiven, das Bewusstsein kontrollierenden Kulten zu entlarven.

Sincerely,

Bob Minton