Noch ein 'Patron Meritorious' der sich weigert seine Schulden zu zahlen

9. Oktober 1996

In diesem Artikel beschreibe ich die Rolle der 'International Association of Scientologists' bei der Vermittlung eines Darlehens von Albert Jaquier an Hans-Kaspar Rhyner.

Rhyner und Partner AG,
Rainstrasse 66,
CH 8484, Weisslingen, Schweiz
Tel 41 1 384 24 94 Fax 41 1 384 24 70
Er wird auch zeigen wie Albert daran gehindert wurde rechtliche Schritte gegen Rhyner einzuleiten. Ebenso zeigt er, wie Rhyner als Kanal benutzt wurde um Alberts Geld verschiedenen Teilen des Kults zufliessen zu lassen, so dass Albert weder von Rhyner noch vom Kult das Geld zurückbekommen konnte. Von diese Situation wurden die obersten "Offiziellen" des Kults in Kenntnis gesetzt und die unternahmen nichts wirkungsvolles. Der Kult behielt das Geld, das, wie Albert ihnen nachwies, ihm in betrügerischer Weise entwendet wurde und verweigerte selbst dann noch eine Rückerstattung als er mit den Details rund um das Darlehen bekanntgemacht wurde. Die Schulden sind immer noch nicht beglichen. Diese Einstellung macht es sehr schwer, das angebliche Ziel dieser Gruppe ernstzunehmen, "auf diesem Planeten Ethik zu verbreiten".

Rhyner stellte sich Albert im August 1989 selbst vor mit einem Fax aus dem Büro der 'International Association of Scientologists'. Er sagte, dass er bei Flag sei um seine OT Grade zu erhalten, 'Patron Meritorious' sei und als Verteiler für die ASI (Author Services Inc. L. Ron Hubbard Gallery) arbeite. Er gab an, Bilderreproduktionen im Wert von etwa $1'000'000 zu besitzen (Diese Bilder wurden durch die ASI verkauft, Hubbards persönliche Organisation, und stellten Szenen aus seinen Science Fiction Erzählungen dar).

Rhyner erklärte er habe Liquiditätsprobleme und benötige deshalb $100'000 bis $150'000 für einen oder zwei Monate mit den Abzügen als Sicherheit. Den Namen von Albert habe er von Jody Darling und Brent Luckman erhalten. Am 24. November 1989 wurde ein Vertrag über ein Darlehen von $200'000 für drei Jahre mit 20% Zins unterzeichnet (der Zins wurde später auf 16% reduziert), der monatlich zu bezahlen war. Es wurde keine Erwähnung der Abzüge als Sicherheit oder andersweitigen Sicherheiten gemacht.

Das Geld wurde Rhyner im Januar 1990 durch Edwin Baer ausgezahlt (ein OT8 und 'Patron Meritorious', der ebenfalls $150'000 von Albert borgte und sich weigerte, dafür Zinsen zu zahlen), der zusammen mit Hans-Peter Tschupp das Darlehen einfädelte UND DAFÜR VOM IAS EINE KOMMISSION FÜR DAS GELD ERHIELT, DAS DIREKT AN DIE IAS GING!

Im November 1990 schickte Albert einen Bericht an den Master-at-Arms bei Flag, den Fall Supervisor und den INTERNATIONAL JUSTICE CHIEF. Darin teilte er mit, dass Rhyner seine versprochenen Zahlungen nicht machte und mit $10'000 im Rückstand war. Er musste eine Hypothek auf sein Haus aufnehmen um das Darlehen zu ermöglichen in Gefahr sei sein Haus zu verlieren. Gleichzeitig schrieb Albert einen Bericht über Baer und Tschupp für den Kaplan und andere Offizielle bei Flag, indem er aussagte, dass diese ihn wegen dem Darlehen an Rhyner unter Druck setzten und er ersuchte die Gruppe, ihn in dieser Situation zu unterstützen.

Hier ist es angebracht zu erklären, warum es so leicht war Albert um sein Geld zu bringen und die Schritte, die von der Scientology "Kirche" unternommen wurden um dazu zu bringen, sein Geld ihnen zu übergeben. Einige Jahre früher bekam Albert von Myriam Stave, einer Flag Klasse 12 Auditiorin, "False Purpose Auditing" (FPRD) bezüglich Geldangelegenheiten. Dieses Auditing sucht nach schlechten Aktionen und Absichten im Bezug auf Geld. Mit Albert wurde nichts ernsthaftes festgestellt. Später verlangte Albert seine Auditingordner um diese vom RTC (Religious Technology Center) überprüfen zu lassen, und das RTC verlangte die Wiederholung dieses Geld-FPRD. Lisa Rentschler, Flag Klasse 12, führte es durch, Albert wies sie darauf hin, dass er dies bereits einmal gemacht habe und er keine Wiederholung wünsche. Dessen ungeachtet fuhr sie damit fort und drängte ihn entgegen seinem Willen und trotz seinen Protesten dazu. Im Verlaufe dieses FPRD erzählte mir Albert wie man ihn davon zu überzeugen versuchte, dass sein Geld nicht ihm gehöre und er nicht verdiene, es zu besitzen. Kurz darauf verkaufte Albert sein Geschäft in der Schweiz und gab nahezu den gesamten Erlös an Scientology oder Scientologen. Entsprechend dem Standpunkt Hubbards, und daher auch der Standpunkt jedes Scientology Staffmitglieds, ist es für einen öffentlichen Scientologen eine üble Handlung nicht zu zahlen und es ist für ein Staffmitglied eine üble Handlung einen Öffentlichen nicht zum Zahlen zu zwingen. Wenn sie sich weigern zu zahlen werden sie von den Verkäufern nach "Ethik" geschickt und der "Ethik Offizier" zeigt ihnen, warum es für sie schlecht ist nicht zu zahlen.
Im Januar 1991 schrieb Albert an Rhyner und berichtete ihm wie er sein eigenes Haus verlassen musste, da er die Hypothek nicht bezahlen konnte.
Im April 1991 ersuchte Albert erneut den Kaplan bei Flag um Hilfe für den Umgang mit den ausstehenden Schulden von Rhyner. Offensichtlich wurde vom Kaplan nichts unternommen.
Im Oktober 1991 wurde ein weiterer Vertrag ausgestellt, der die Zinsrate auf 16% reduzierte
Im November 1991 schrieb Albert dem MAA (Master-at-Arms) bei Flag und dem IJC (International Justice Chief), er bestätigte, dass das Darlehen an Rhyner durch Baer und Tschupp IM BÜRO DER IAS geplant wurde und dass diese den Vertrag erstellten.
Am 25. Oktober 1991 schickte Rhyner einen handgeschriebenen Fax an Albert mit dem er erklärte wofür die $200'000 verwendet wurden. Er sagte (Zitat) "das Geld wurde für einen Patron gebraucht ($40'000), für ein Darlehen an Edwin Baer ($60'000), für den Kauf von Bildern (Rückstand [dh. $100'000])". So wurde ALLES Geld an andere Scientologygruppen weitergeleitet sowie an Baer (möglicherweise gingen die $60'000 von Baer auch an den Kult). Rhyner behauptete nicht davon behalten zu haben. Das machte es Albert tatsächlich unmöglich, es wieder zu bekommen.

Albert schrieb erneut dem IJC und bekam im Januar 1992 die Standard Antwort (Zitat) "der einfachste und leichteste Weg etwas zu unternehmen ist einfach ein 'Kaplans Verfahren' in dieser Angelegenheit beim FSO zu beantragen". Bereits vor über einem Jahr orientierte Albert den FSO Kaplan über die Situation, warum eröffnete der Kaplan kein Verfahren?? Schliesslich wurde MEHR ALS DREI JAHRE NACHDEM ALBERT DIE LAGE DEM KAPLAN MITTEILTE ein 'Kaplans Verfahren' eingeleitet.
Es war weder einfach noch leicht, und wenn man die erreichten Ergebnisse mit der aufgewendeten Zeit vergleicht, dann war das ganze nur Zeitverschwendung. Zeit, die Albert nicht mehr zu verschwenden hatte, denn er er war zu diesem Zeitpunkt am sterben. Es erübrigt sich auch, alle Korrespondenz zwischen Albert und Rhyner aufzuzählen, sie wiederholte sich stets. Albert verlangend, dass Rhyner zahlen soll was er versprochen hatte und Rhyner Entschuldigungen vorschiebend und nicht zahlend. Auch Alberts wiederholte Versuche die "Kirche" dazu zu bringen etwas zu unternehmen wurden offensichtlich mehr oder weniger ignoriert. Gewiss taten die "Kirche" oder irgend einer ihrer Teile oder Organisationen so gut wie nichts wirkungsvolles, aber dabei sollte man sich auch stets erinnern, dass SIE DAS MEISTE, WENN NICHT GAR ALLES GELD BEKAMEN. Rhyner wurde von ihnen nur als Strohmann benutzt.

Im August 1993 schrieb Louise Cournoyer, Alberts Assistentin, an David Miscavige über die Betrügereien, ausstehende Schulden und weitere äusserst fragwürdige Finanzaktionen die begangen wurden mit verschiedenen Teilen der Scientology Organisation als Nutzniesser. Hier ist der vollständige Text des Briefs und Miscaviges Antwort. (meine Erklärungen sind in Klammern)

.AN COB DAVID MISCAVIGE
25. August 1993
Dear Sir ,
Ich sende diesen Bericht an sie weil Mr. Jaquier bereits vergeblich zahlreiche KRs [Knowledge Reports] an den Kaplan, Ethik und WISE schrieb. Er erreicht bei diesen Empfängern keine Ergebnisse und er kann diese Cycles [Aktionen] nicht mit üblichen Rechtsgrundsätzen verfolgen da alle Empfänger Scientologen sind.
Mein Name ist Louise Cournoyer und ich übersetze diesen Bericht für Albert Jaquier von Französisch auf Englisch (wie ich am Ende des Berichts anfüge, der Originalbericht wurde für Edwin Baer und Hans Peter Tschupp geschrieben). Zum besseren Verständnis habe ich ihn gekürzt und erwähnte zu jedem Cycle nur die wichtigsten Fakten. Im jetzigen Zeitpunkt wird Mr. Jaquier die ungefähre Summe von $650'000 durch Scientologen geschuldet, nicht mitgezählt der Erwerb von Häusern und Wohnungen oder andere kleine Cycles durch die er anderen zur 4.Dynamik verhalf.

BEGINN DES BERICHTES VON MR. JAQUIER
Zwischen 1988 und 1990 wurde ich durch Hans Peter Tschupp und Edwin Baer in das IAS Büro bei Flag eingeführt.

Erster Cycle
Es war der Kauf von 3 E-Metern, Gold, Silber und Bronze von Hanias Markos (einem Freund von Hans Peter Tschupp) für die Summe von $35'000, damit konnte er seinen 'Patron Meritorious' fertigzahlen. Damals erklärte mir Hans Peter Tschupp, dass er sie zurückzahlen werde falls ich in Zukunft finanzielle Probleme habe. Ich kam später auf sein Angebot zurück und musste feststellen, dass er das nicht so meinte und mir in dieser Angelegenheit nicht mehr länger helfen konnte. Ich fand selber einen Käufer, aber alles was ich noch bekommen konnte war $10'000.

Zweiter Cycle
Ein weiterer Cycle für die IAS, ich wurde zum Kauf eines Hauses von Mr. Drakowsky überredet, nun Sea Org Mitglied, und liess Mr. Drakowski ohne Entschädigung für 9 Monate darin bleiben. Insgesamt wurden $82'000 investiert. Dieses Geld wurde an einige andere Empfänger im IAS Cycle verliehen. Tschupp und Baer schulden Mr. Drakowski diese Summe immer noch.

Dritter Cycle
Ich lieh die Summe von $32'000 an Edwin Baer, garantiert durch eine Hypothek auf seinem Haus. Später nahm er eine weitere Hypothek auf dieselbe Liegenschaft auf um mehr Geld für weitere IAS Cycle zur Verfügung zu haben. Damit wurde mein garantiertes Darlehen in eines ohne Sicherheit abgewertet.

Vierter Cycle
Ich lieh Edwin Baer am 15. Oktober 1989 SFr. 150'000 um ihm wieder zur 4.Dynamik beim IAS Büro zu verhelfen. Das Darlehen sollte mit monatlichen Zinsen bis zum 15. Oktober 1991 zurückbezahlt werden.
Dieses Darlehen ist immer noch ausstehend.

Fünfter Cycle
Dies könnte die schlimmste von allen Transaktionen sein. Ich lieh erneut $200'000 an Hans Kaspar Rhyner für einen IAS Cycle. Um diese Transaktion durchführen zu können, musste ich auf mein Haus, das bis anhin unbelastet war, eine Hypothek aufnehmen, Hans Kaspar Rhyner stimmte der monatlichen Zahlung von Zinsen zu. Das ging von Beginn weg nicht gut. Es verging mehr als ein Jahr seit der letzten Zahlung, ausgenommen einer Zahlung von SFr. 1'400, die der Kaplan bei Flag vermittelte.Dadurch entstand für mich und meine Familie eine grosse finanzielle Belastung, da wir nun monatliche Zahlungen an die Hypothekargesellschaft leisten müssen.

Sechster Cycle
Wiederum mit der Hilfe von Hans Peter Tschupp und Edwin Baer wurde ich überredet, Jody Darling nochmals ein Darlehen in der Höhe von $200'000 zu gewähren. Es war genau genommen ein Projekt, bei dem ich einen Anteil von $100'000 hielt und die restlichen $100'000 waren ein Darlehen mit monatlich zu zahlenden Zinsen. Das lief ebenfalls schief und ich erhielt seit September 1992 keine Zahlungen.
Ich übernehme für all diese Cycles die Veranwortung, was jedoch die anderen Beteiligten nicht von ihren in diesen Angelegenheiten geschuldeten Verantwortlichkeiten entbindet.

Ende der Übersetzung

Wie aus diesem Schreiben hervorgeht, führte die ganze Situation zu einer grossen finanziellen Notlage und Belastung für Mr. Jaquier. Er erlitt letzten Herbst einen Schlaganfall und war zwei Wochen bewusstlos. Er ist OT7, benötigt jedoch den New V Rundown den er infolge seiner finanziellen Lage nicht erhalten kann. Heute ist er krank und körperlich in schlechter Verfassung, mein Wunsch in dieser Angelegenheit ist, dass man sich endlich damit befasst und alles wieder in Ordnung bringt. Ich bin wirklich für jede Hilfe dankbar die sie uns in dieser Sache geben können.

ARC
Louise Cournoyer

Manager for Jaquier Investments Inc
. cc: Wise Chapter Clearwater Wise Chapter Los Angeles Captain FSO

(Miscaviges Antwort folgte)

RELIGIOUS                                 David Miscavige
TECHNOLOGY                                Chairman of the Board
CENTER 1710                               Ivar Avenue, Suite1100 

Los Angeles, California 90028.
September 7, 1993
Ms. Louise Cournoyer
305 Ft. Harrison Av.
Clearwater, Fl.34615


Liebe Louise,
Danke für Ihren Brief betreffend Mr. Albert Jacquier und die
ärgerlichen Investitionen die noch ungelöst sind. Der
Grundsatz für solche Auseinandersetzungen zwischen Scientologen
ist das Abhalten einer öffentlichen Anhörung. Sie können
sich an den Chef 'Public MAA FSO' wenden falls Sie eine für
Mr. Jaquier einberufen haben wollen. Ich wünsche Ihnen alles
Gute beim Lösen dieser Angelegenheit. 

Love,
[Signed "DAVID"]
David Miscavige
Chairman of the Board
Religious Technology Center
DM:ceb cc: Captain FSO Public MAA FSO WISE Charter Committee Clearwater

VIELEN DANK, HERR MISCAVIGE!!!!!!

Im Oktober 1993 schrieb Rhyner um seine Lage zu erläutern. Hier folgen einige Auszüge. (Meine Erklärungen in Klammern). Das ganze ist in erbärmlichem Französisch verfasst.
Zitat:
"1. Ich habe Schulden von etwa $3'000'000 oder sogar $4'000'000 oder $5'000'000 je nachdem ob sie die Zinsen dazuaddieren oder nicht.
2. Es gibt verschiedene Gründe für meine Schulden:

a) [Schnitt]
b) Zahlungen an Scientology, die Brücke, IAS ($290'000), E-Meter von GOLD, ASI (für den Schutz der Technologie), im Total mehr als $1.5 Millionen. Ich wurde das Opfer von 'reg-cycles' [Hard Sell] durch Leute wie Bertie van Hoecke, Tschuppi [Hans-Peter Tschupp], Terry Gamboa und andere die "out-ethics" waren. [Schnitt]
c) Trotz [sic] meinem Geschäft. (Galerie für die Bilder = Investitionen und viele Auslagen die sich nicht auszahlen.)

3. Es laufen Rechtsverfahren gegen mich, Leute, die mir meine Habseligkeiten nehmen wollen, aber es gibt nichts zu holen. Ich bin auf dem Existenzminimum. [Schnitt]
5. Andre Lavergnat (Patron Meritorious), der mir SFr. 100'000 schuldet [$80'000] befindet sich in einer katastrophalen Situation. Wie er mir erzählte, will ihn die Bank in den Bankrott treiben, all seinen Besitz im Wert von mehr als SFr. 6'000'000 [$4.8 Millionen] beschlagnahmen weil er Schulden in der Höhe von SFr. 3'000'000 hat.
6. Ich vertrete jedoch die Ansicht, dass das nicht das endgültige Aus bedeutet. Was heisst Bankrott? Es ist der Verlust von MEST [Scientologismus für Materie, Energie, Raum und Zeit]. Aber wir sind immer noch hier. Wir sind Thetane [Geister] und sehr stark und wir können MEST erschaffen und kontrollieren. Das bedeutet, dass wir Geld erschaffen können, produzieren. Das wichtige dabei ist, die Hoffnung nicht zu verlieren, keinen Erfolg zu haben [sic], aber zu arbeiten, zu kämpfen, überzeugt zu sein und wir werden Erfolg haben. Ich werde ihnen und Andre Lavergnat behilflich sein.
7. Ich bin auch im Begriff mit Edwin Baer ein neues Geschäft zu gründen um ihm den Einsatz seiner Kräfte [gemeint sind seine "OT8 Kräfte"] zu ermöglichen, ihn wieder auf seine eigenen Füsse zu stellen um produktiv Geld zu verdienen, so wird er in der Lage sein mir und ihnen seine Schulden zurückzuzahlen."

Nicht nur wurde Albert von Scientology gehindert gegen Rhyner Strafanzeige zu erstatten, selbst wenn er dies getan hätte, wäre dort nichts mehr zu holen gewesen. Alles ging bereits an den Kult. Und der Kulte wusste um das betrügerische Erschleichen der Darlehen und erklärte die Leute durch die diese Darlehen eingefädelt wurden als 'Unterdrückerische Personen' (SPs), BEHIELT JEDOCH DAS GELD!!!!!!!! Das ist also die Gruppe, die sich als die ethische Elite auf diesem Planeten bezeichnet.
Rhyners Versuch Lavergnat zu helfen konnte nicht verhindern, dass dieser seinen Bankrott erklären musste.
Als Albert diesen Fax erhielt schickte er einen Bericht an den MAA und den Direktor der IAS bei Flag, der folgendes besagte:

Dear MAA,
Beiliegend ist eine Kopie von einem Fax von Mr. Hans-Kaspar Rhyner, den ich heute als Antwort auf meine Forderung um Rückzahlung erhielt. Die Lage von Hans Kaspar tut mir leid und ich kann seinen Standpunkt sehr gut verstehen.
Diese Darlehen (Edwin Baer, Hans Kaspar Rhyner, wie auch Jody Darling wurden mir alle durch die gleichen Terminals [Einzelpersonen] empfohlen) wurden in den Geschäftsräumen der IAS unter der Aufsicht des Direktors der Membership Tour Clearwater, Bertie van Hoecke (Sea Org), getätigt. Das unter dem Drängen von Ruth [OT8] und Edwin Baer wie auch Hans Peter Tschupp. Dieses Geld war gemäss Aussage der Hauptpersonen dieser Handlungen für die IAS bestimmt.
Was ich bei allem Unrecht himmelschreiend finde ist die Tatsache, dass ich dazu überredet wurde, damit meine Gruppe und die vierte Dynamik [Menschheit] zu unterstützen. Sie können sich meine Verwirrung vorstellen, als ich vernahm, dass ein IAS Vertreter Edwin Baer anwies Wogs [Hubbards Begriff für Nicht-Scientologen] vor Scientologen zurückzuzahlen, mich miteingeschlossen. Die fraglichen Wogs betreffend Edwin Baer waren sein Vater und sein Bruder, die beide keinen Bedarf [an Geld] hatten. Gleichzeitig sind meine Familie und ich selbst in allen unseren Dynamiken [Lebensbereichen] eingeschränkt durch diese illegalen Cycles, die in der Tat juristisch als "Betrug" zu bezeichnen sind."
(Ende Zitat).

Im Dezember 1993 schrieb Albert an den Direktor des IASA (IAS Administrations) betreffend Rhyner, Baer und Darling und berichtete ihm, dass diese drei 'Patrons Meritorious' ihm etwa $745'000 schuldeten und keiner zurückzahlte. Er habe nun seit vier Jahren versucht sein Geld zurück zu bekommen. Er ersuchte die IAS um Hilfe und erklärte, dass das Geld an die IAS ging.

Im Januar 1994 schrieb Rhyner an Albert und gab zu dass Baer ihm $20'000 zurückzahlte, von den $60'000 die er, Rhyner, von Albert lieh um sie Baer zu geben. RHYNER JEDOCH ZAHLTE DIESES GELD NIE AN ALBERT ZURÜCK. Was machte er damit?? Behielt er es? Gab er es ebenfalls an die IAS? Er erzählte Albert auch, dass er bei der IAS ein Guthaben von $40'000 habe.

Im Januar 1994 Schrien Albert dem Direktor der IAS in Clearwater, dem Direktor aller IAS in Sainthill, dem MAA bei Flag und an Guillaume Lesevre, dem INTERNATIONALEN EXEKUTIVDIREKTOR DER 'CHURCH OF SCIENTOLOGY INTERNATIONAL'. Er ersuchte die IAS um Rückerstattung der Spenden von Rhyner, Baer und Darling für ihren 'Patron Meritotious' und dass die Darlehen im Auftrag der IAS gewährt wurden. Lesevre ignorierte ihn offensichtlich.

Am 9. Februar 1994 schrieb Rhyner an Albert und wies alle Schuld am Zustandekommen der Darlehen Tschupp zu, unter seinen Entschuldigungen erwähnte er, dass er hunderttausende in "Eigentum" [die Bilder vom ASI?] angelegt hatte und das keine Aussicht zum Verkauf bestand.

Im Februar 1994 schrieb Albert erneut an Lesevre, die IAS in Clearwater und den MAA bei Flag. Er ersuchte wiederum um die Rückerstattung von Geld an seine Schuldner durch die IAS damit diese ihm ihre Schulden bezahlen könnten. Er wiederholte, dass die Darlehen mit Lügen und falschen Versprechungen unter der Aufsicht der IAS in die Wege geleitet wurden. Er erwähnte namentlich van Hoecke, Tschupp und die Baers die damals alle in den Büros der IAS in Fort Harrison arbeiteten als sie die Darlehen arrangierten. Und wiederum ignorierte Lesevre offensichtlich die Lage. Später schrieb Albert der IAS, dass er auf sein Schreiben keine Antwort erhielt.

Am 27. Februar 1994 bezeichnete Rhyner erneut Tschupp als den Anstifter, Manipulator und "Architekt von all diesen Dummheiten", der selbst keine Schulden machte sondern stets andere vorschob. Er warf Tschupp vor ihm, Rhyner, für über eine halbe Million Dollars "Probleme" verursacht zu haben. Das ist die Wahrheit. Tschupp arrangierte die Darlehen, bekam das an die IAS zu zahlende Geld, KASSIERTE SEINE KOMMISSION UND LACHTE. Zurzeit besitzt er eine Firma zu der ihm Albert Starthilfe leistete, die American Flying Adventures in Clearwater/St. Petersburg Int.Airport. Phone (813) 538 2088.

Am 4. Mai 1994 hielt der Kaplan Sergio Mora eine von Albert und Rhyners "Anwalt" Schenk besuchte Konferenz als Vorverfahren ab. Dabei wurde ein Übereinkommen erreicht, dass Rhyner den "am 20. November 1989 schriftlich ausgestellten Vertrag einhalten und alles geschuldete Geld gemäss dieser Vereinbarung bezahlen werde". Das macht absolut keinen Sinn weil Rhyner damals $344'028 schuldig war und über KEIN GELD verfügte. Er war nicht in der Lage irgendwelches geschuldetes Geld zu zahlen. Albert, Schenk und Mora unterzeichneten das Übereinkommen. Das war es also, was durch das IJC und Miscavige vorgeschlagen wurde, unglaublich wirkungslos und brauchte dreieinhalb Jahre um abgefasst zu werden und war schlussendlich nichts anderes als eine Farce und vergeudete Zeit.
Eine Woche später schrieb Albert dem Kaplan und den anderen, dass Rhyner zahlungsunfähig sei.

Am 29. Juli 1994 fragte Albert Rhyner, warum er nicht auf seine Faxes antwortete und drohte Rhyner, ihn in der Schweiz vor Gericht zu bringen. Rhyner sandte daraufhin einen Fax mit den üblichen Entschuldigungen und Versprechungen und sagte (Zitat) "Sie können mich in der Schweiz vor Gericht bringen. Das wird ihnen überhaupt nichts bringen, weil ich in meiner finanziellen Lage nichts zahlen kann".

Gemäss dem Kontostand im November 1994 war die gesamte Summe, die Rhyner bisher bezahlte ungefähr $16'000, der gesamte geschuldete Betrag im November 1994 war $344'245. Der Zins wurde inzwischen erneut reduziert von 16% auf pauschal $3'000 pro Monat. Mit dieser Rate schuldet Hans-Kaspar Rhyner, Scientologe, 'Patron Meritorious', Operating Thetan usw., dem Nachlass von Albert Jaquier (Stand Oktober 1996) die Summe von $413'245. Darauf angesprochen, weigerte er sich einfach zu zahlen. Man berichtete mir jedoch, er habe Geld. Das ganze zeigt die Integrität eines 'Patron Meritorious' wie auch die Integrität der Organisation der er angehört und die von sich behauptete "Gerechtigkeit" zu vermitteln.
Vor einigen Wochen wurde mir von Vetretern der Internationalen Scientology "Kirche" versichert, dass sie die Angelegenheit mit Rhyner und Darling bereinigen können und wollen, aber sie benötigten einige Zeit um über die Bücher zu gehen.

NICHTS WURDE UNTERNOMMEN!!!!!!!!! Brüten sie immer noch über den Akten? Oder entschieden sie sich, die Angelegenheit doch nicht zu bereinigen? Momentan stelle ich einen noch detaillierteren Bericht zusammen, der sämtliches Beweismaterial umfasst, das an die schweizerischen Behörden ausgehändigt werden soll damit diese Rhyners Geschäfte durchleuchten können. Ich erkannte aus den Unterlagen, dass Albert nicht der einzige war der mit diesen ASI-Bildern als "Sicherheit" irregeführt wurde. Da diese anderen Leute Scientologen sind können sie sich nicht einfach an die Behörden wenden und Rhyner anzeigen -- ich hingegen kann und will dies. Dann werden wir die Verwicklung von ASI in alle diese Fälle sehen.

Ich möchte mit folgendem Vorschlag abschliessen. Es ist offensichtlich, dass der Scientology Kult mit seinen Grundsätze und Aktivitäten seine Anhänger daran hindert (oder sie nötigt es nicht zu tun) Vergehen anzuzeigen oder gegen andere Scientologen rechtliche Schritte einzuleiten, was auch die Angelegenheit mit Albert und der kürzliche Fall einer Vergewaltigung eines Kindes unter vielen anderen beweisen. Das führt dazu, dass Kriminelle beschützt und ihre Vergehen verheimlicht werden und dass ihnen dadurch ermöglicht wird, ihre kriminelle Tätigkeit unbehindert fortzusetzen ohne jegliche Einschränkung durch einöffentliches Bekanntwerden ihrer bereits verübten Vergehen. Um mögliche zukünftige Opfer vor diesen kriminellen Scientologen zu schützen ist es notwendig, dass IHRE NAMEN WEITGEHEND VERÖFFENTLICHT WERDEN, ZUSAMMEN MIT IHREN VERGEHEN UND WEITEREN DIESBEZÜGLICHEN ANGABEN ÜBER SIE. Auf diese Weise kann eine Datenbank geschaffen und zu unserem Selbstschutz zugänglich gemacht werden. Das mag hart erscheinen, aber falls der Wille der Scientology "Kirche" erfüllt worden wäre, dann wäre Strawn jetzt nicht im Gefängnis sondern möglicherweise bei einer von unseren Töchtern.

Ariane Jackson