Drohbrief des Kultanwalts Moxon an Stacy Brooks
Er beschuldigt sie, Maria Pia Gardini zum Vertragsbruch angestiftet zu haben und droht, den LMT einzuklagen!
Unten die Antwort von LMT Anwalt John M. Merrett.

February 2, 2001
VIA TELEFAX

Stacy Brooks, President
Lisa McPherson Trust. Inc.
33 North Fort Harrison Ave.
Clearwater, FL 33755

Betrifft: Anstiftung von Maria Pia Gardini zum Vertragsbruch

Dear Ms. Brooks:

Falls Sie in dieser Angelegenheit durch einen Rechtsbeistand vertreten werden, leiten Sie diesen Brief bitte an ihren Anwalt weiter.

Es kam mir zu Gehör dass ihr Unternehmen und seine Angestellten versucht haben, Maria Pia Gardini zu ermutigen, dazu zu bewegen und dabei zu unterstützen die ausdrücklichen Bedingungen eines von Ihr mit der Church of Scientology Flag Service Organization eingegangenen Vetrags zu verletzen. Ich habe einen Zeugen der bestätigt, dass ihr Unternehmen für die Kosten von Ms. Gardini aufkam, in diese Land zu kommen und dass ihr Unternehmen mit ihr ein Abkommen traf, 10 Prozent von allem Geld zu kassieren, das Ms. Gardini erfolgreich von der Church of Scientology Flag Service Organization abzwingen kann. Als augenscheinliche Bestätigung, dass Ms. Gardini durch ihr Unternehmen nach Clearwater eingeflogen wurde, wurde Sie öffentlich in der Nähe von kirchlichem Eigentum in Begleitung von ihnen selbst, dem amtierenden Vicedirektor des LMT Jesse Prince und der LMT Angestellten Theresa Summers gesehen. Wie Sie und ihre Angestellten Jesse Prince und Theresa wissen, ging Ms. Gardini 1995 einen Einigungsvertrag mit der Kirche ein, indem sie eine Rückzahlung von an die Kirche gemachte Spenden erhielt und in welchem zustimmte,als Gegenleistung, auf jede Forderung von weiteren Zahlungen durch die Kirche zu verzichten. Jede Handlung und Ermutigung ihrerseits zur Unterstützung von Ms. Gardini zum Erzwingen von Zahlungen durch die Kirche würde einer Aufforderung zum Brechen des Vertrages gleichkommen.

In der Vereinbarung stimmte Ms. Gardini ebenfalls zu, auf die Verbreitung, privat oder öffentlich, ob wahrer oder falscher, abfälliger und/oder irreführender Behauptungen ihrerseits bezüglich Glauben oder Praktiken der Scientology Religion und/oder FSO zu verzichten. Ein solches Verhalten wäre eine ausdrückliche Verletzung des Vertrags.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die Kirche diese Angelegenheiten ernst nimmt und dass sie, falls ihr glaubwürdige Hinweise einer Aufforderung zum Brechen von Ms. Gardinis Vetrag zukommen, mit alle angebrachten rechtlichen Mitteln die Entschädigung für den durch ihr Unternehmen und durch einzelne damit verwickelte Angestellte verursachten Schaden fordern wird.

Sincerely,
Kendrick H. Moxon

February 8, 2001

VIA FACSIMILE: 727.443.5640

Kendrick L. Moxon, Esquire
Moxon & Kobrin
1100 Cleveland Street - Suite 900
Clearwater, Florida 33755

Betrifft: Xenu Kult / Gardini

Dear Mr. Moxon:

Ihr Brief an den Lisa McPherson Trust vom 2. Februar 2001 wurde zur Beantwortung an mich weitergeleitet. Übergeben Sie diese Angelegenheit bitte an jemand, der in Florida zur Ausübung von Rechtssachen lizensiert ist. Der Inhalt dieses Briefes richtet sich an eine solche Person.

Im Brief vom 2. Februar 2001 behauptet Mr. Moxon, dass ein durch Maria Gardini abgeschlossener Vertrag vorhanden ist, in welchem sie unter anderem versprach, nie die Wahrheit über Scientology zu erzählen. Während ich befriedigt bin, dass Mr. Moxon im Namen des Kults zugab, dass Scientology willens ist zu zahlen - oder zu klagen - um ihre Opfer daran zu hindern, wahrheitsgemässe Informationen über ihre Erfahrungen auf dem Weg zu Xenu zu verbreiten, hindert mich und den Trust Mr. Moxons Geschichte (zusammen mit der Tatsache, dass er ein Geschäft vertritt, welches den Leuten hunderttausende von Dollars verrechnet um sich selbst von den Geistern gekidnapter Ausserirdischer zu befreien) seine Aussage zu akzeptieren, dass ein solcher Vertrag existiert.

Es ist nicht möglich festzustellen, ob es einen Vertrag der behaupteten Art gibt oder ob es irgend ein Verhalten durch irgend eine Partei bezüglich des Inhalts eines solchen Vertrags gab, ausser es wird eine Kopie des abgeschlossenen Vertrags vorgelegt. Wenn ein solcher abgeschlossener Vertrag existiert, dann besorgen Sie mir bitte innert sieben Tagen eine leserliche Kopie. Das Ausbleiben wird einem Zugeständnis gleichkommen, dass kein solcher Vertrag existiert.

Very truly yours,

John M. Merrett