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Wird der US Kongress, über Salmon & Payne,
einen gefährlichen Kult unterstützen
und einen Verbündeten der US ungerechtfertigt kritisieren?

Der vorliegende Gesetzesentwurf macht geltend, dass Deutschland die Religionsfreiheit seiner Bürger und von Amerikanern in Deutschland nicht schützt und verlangt vom Kongress und vom Präsident, Deutschland zum Schutz der Religionsfreiheit zu drängen. Eine entsprechende Vorlage, welche eine nachdrückliche Forderung an Deutschland zur Anerkennung von Scientology als Religion umfasste, wurde letztes Jahr mit 101 gegen 318 Stimmen überwältigend abgelehnt.

Die Resolution erwähnt einige wenige andere Gruppen neben Scientology -- Jehovas Zeugen, Mormonen, charismatische Christen und Muslime -- aber "Scientology" erscheint so oft wie die Namen aller anderen Gruppen zusammen. Man muss vermuten, dass diese Resolutiom in Wahrheit diese Organisation zum Ziele hat und unterstützt.

Scientology bemühte sich Mitglieder des US Kongresses zu beeinflussen, von denen sie sich erhoffen, dass diese nun ihrerseits - über diese Resolution - Deutschland beeinflussen und eine Botschaft an die Welt senden, dass Scientology eine "bona fide", gesetzestreue, ungefährliche religiöse Organisation ist. Dazu engagierte Scientology das bedeutende Lobbying Unternehmens "Federal Legislative Associates". Auch die Scientology Berühmtheit John Travolta versuchte bei verschiedenen Gelegenheiten den Kongress zu beeinflussen. 1997 diskutierte er das Problem sogar an einem gross publizierten Treffen mit Präsident Clinton, an dem der Präsident laut Travolta gesagt haben soll, "er habe ihm wirklich gerne geholfen bei diesem Problem mit Scientology drüben in Deutschland". Andere amerikanische Scientologen demonstrieren in Europa zusammen mit dortigen Mitgliedern, um zu beklagen, sie würden diskriminiert.

Die geheimen, unethischen und illegalen Aktivitäten von Scientology umspannen heute die ganze Welt, aber teils bedingt durch die akute Empfindlichkeit gegenüber extremistischen politischen Gruppierungen nimmt die deutsche Regierung eine harte Haltung gegenüber den Machenschaften von Scientology ein. Scientology bezeichnet den deutschen Standpunkt fälschlicherweise als "religiöse Verfolgung" um die Aufmerksamkeit von dem abzulenken, was er tatsächlich beinhaltet: die Gründe, dass Deutschland nach umfassenden Nachforschungen nun Scientology beobachtet und eher als ein kommerzielles Geschäft denn als eine Religion betrachtet.

Warum also Scientology nicht als Religion anerkennen? Warum die Gruppierung wegen antidemokratischen Umtrieben und Schädigung der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit beobachten?

Zum einen, Scientology war nie als Religion gedacht.
Zum anderen, das Ziel von Scientology ist es, die demokratischen Regierungsinstitutionen zu übernehmen, mit anderen Worten, die Welt zu beherrschen.
Drittens verursacht Scientology mit ihren Praktiken fortlaufend extreme Menschenrechtsverletzungen, eingeschlossen Selbstmord, Todesfälle und Nervenzusammenbrüche bei denjenigen, die diese Techniken anwenden.

Nur dem Namen nach eine Religion.

"Scientology behauptet, der 'Welt grösste Organisation für geistige Gesundheit' zu sein. In Wirklichkeit ist sie jedoch der Welt grösste Organisation aus unqualifizierten Leuten, die sich mit gefährlichen Techniken beschäftigen, die als geistige Therapie ausgegeben werden. Scientology ist schlecht; ihre Techniken sind übel; ihre Anwendung eine ernsthafte Gefahr der Gesellschaft, medizinisch, moralisch und sozial. Ihre Anhänger sind bedauernswerte Verführte und vielfach geistig krank." [Parlamentsbericht des Staates Victoria, Australien].

Scientology war nie als eine Religion gedacht. Was ihr Gründer L. Ron Hubbard ursprünglich entwarf war ein Programm für die geistige Gesundheit, genannt Dianetik, heute noch Kernstück der Praktiken von Scientology. Das festgelegte Ziel des Dianetik Programms ist, die Leute von früheren negativen Eindrücken in ihrem Gedächtnis zu "klären", welchen nachgesagt wird, dass sie der Grund für jedes Unglück und Versagen sind, das ihnen in ihrem Leben zugestossen sein mag. Dianetik machte unmögliche Versprechungen. So wurde vorgegeben, dass Dianetik nicht nur die Intelligenz und das Aussehen der Beteiligten verbessert, sondern auch Superkräfte verleiht und die Fähigkeit hat alle körperlichen Gebrechen zu heilen, von Erkältungen bis zu Krebs.

Schon kurz nachdem Hubbard diesen "Durchbruch" in der geistigen Therapie einführte, begann die Verhaftung seiner Nachfolger wegen Ausübung einer Heiltätigkeit ohne Bewilligung. Unzufriedene Kunden reichten Klagen ein. Und 1963 klagte die "Food and Drug Administration" Scientology an, medizinische Heiltätigkeit ohne Lizenz zu betreiben und befahl, all diese illegalen Aktivitäten einzustellen.

Als Reaktion darauf gab Hubbard seinen Anhängern bekannt, dass Scientology nicht länger eine "Psychotherapie" genannt werden soll; von nun an soll sie als eine "Religion" bezeichnet werden. In einer Erklärung von 1962 mit dem Titel "Religion" machte er klar, dass diese Änderung eine rein finanzielle und rechtliche Angelegenheit war und dass davon keine Aktivitäten von irgendeiner Org betroffen würde.

Dieser Wechsel in der Terminologie war ein genialer - oder geisteskranker - Streich. Er erlaubte nun Scientology das Recht auf Religionsfreiheit gemäss "First Amendment" zu gebrauchen um sich vor weiteren Überprüfungen durch eine Behörde zu schützen und dadurch alle Vorschriften durch die Regierung sowie künftige Anklagen wegen medizinischen Praktiken ohne Bewilligung zu vermeiden. Als zusätzliche Vorsichtsmassnahme erklärte Hubbard alles Material das seine ungeheuerlichsten Heilungsversprechen und Gesundheitsbehauptungen enthielt, als höchst geheim.

Darum verweigert Deutschland die Anerkennung von Scientology als eine Religion. Und dieses Land ist nicht allein. Mexiko, Israel und Dänemark hoben den religiösen Status von Scientology auf und letztes Jahr schloss Griechenland die Vertretungen von Scientology und verweigerte die Erlaubnis für eine weitere Tätigkeit. Im Juni setzte die Schweiz Scientology unter landesweite Überwachung [ist nicht ganz richtig: das Parlament diskutiert zurzeit Massnahmen gegen Sekten und Kulte. PW]. Die U.S. selbst verweigerten Scientology standhaft und wiederholt den Status einer Religion, bis 1987 ein sonderbares geheimes Abkommen zwischen Scientology und der IRS abgeschlossen wurde.

Ist es aufgrund dieser Fakten wirklich die Aufgabe des U.S. Kongresses Deutschland religiöse Verfolgung anzulasten? Und was wenn, zusätzlich zum fragwürdigen religiösen Status, Scientology auch gegen die regierungsfeindliche Vorhaben hat? Gemäss der Frankfurter Rundschau vom 13. Juli 1998 "Die deutschen Offiziellen beurteilen Scientology nicht als ein religiöses Glaubenssystem, sondern als stark profitorientiertes Geschäftsunternehmen...verdächtigt verfassungsfeindliche Ziele zu verfolgen."

Die Welt beherrschen

"Nach meiner Meinung hat Scientology einen der wirksamsten Geheimdienste in den U.S. der sogar mit dem des FBI konkurrieren kann." [Ted Gunderson, ehem. Leiter der FBI Dienststelle Los Angeles, zitiert im Time Magazine vom 6. Mai 1991]

Scientology ist eine Bedrohung für unsere demokratischen Regierungsinstitutionen. Ihr Ziel ist wörtlich die Beherrschung der Welt.

Das ist keine Verschwörungsheorie, sondern kann in den eigenen Dokumenten von Scientology gefunden werden, geschrieben durch den Gründer L. Ron Hubbard. Das Scientology Hauptquartier in Los Angeles war das Objekt der grössten FBI Razzia in der Geschichte der U.S. mit beinahe 150 Beteiligten. Bei dieser Razzia entdeckte das FBI viele geheime durch den Gründer von Scientology verfasste Grundsatzdokumente, die politischen Ziele von Scientology erläuternd: "Die wesentlichen Ziele, in die wir den Grossteil unserer Zeit investieren müssen, sind: Den Feind unbeliebt zu machen bis zum Punkt der Vernichtung; die Kontrolle über oder die Abhängigkeit der Verantwortlichen oder Inhaber aller neuen Medien zu gewinnen; die Kontrolle über oder die Abhängigkeit von politischen Schlüsselfiguren zu gewinnen; die Kontrolle über oder die Abhängigkeit derjenigen zu gewinnen, die die internationalen Finanzen kontrollieren..."

Und Scientology versuchte seine umstürzlerischen Regierungspläne umzusetzen, mit vernichtenden Konsequenzen. In den 80er Jahren bekannten sich neun Spitzenleute von Scientology schuldig, Einbrüche, Fälschungen, Unterwanderung, Behinderung der Justiz und weiter Verbrechen gegen mehr als 100 US Bundesdienststellen eingeschlossen das Justiz- und Verteidigungsdepartement begangen zu haben.

In einer Mitteilung an den Richter des Falles drängte ein US Bundesstaatsanwalt auf hohe Gefängnisstrafen für die Angeklagten und stellte fest: "Das durch diese Angeklagten begangene Verbrechen ist von bisher unbekannter Breite und Umfang. Kein Gebäude, Büro, Schreibtisch oder Aktenordner war vor ihrem Schnüffeln und ihrer Neugierde sicher. Keine Einzelperson und keine Organisation blieb unbetroffen von ihrer widerwärtigen verschwörerischen Absicht. Die dazu benutzten Werkzeuge waren Miniatursender, Dietriche, Geheimkodes, gefälschte Ausweispapiere und jedes weitere Gerät, dass sie zur Durchführung ihres konspirativen Programms notwendig fanden." [U.S. v. Heldt et al. 688 F.2d. 1238. (D.C. Cir 1980) Cert. Den. 456 U.S. 926 (1982)].

Eine Organisation mit dem Ziel der Weltbeherrschung und einer Vergangenheit mit Infiltrationsversuchen der Regierung sollte bestimmt sorgfältig Überwacht werden, wie Deutschland es macht. Wenn Deutschland sich stark verpflichtet weiss, keine antidemokratische Bewegungen an die Macht kommen zu lassen, dann sollten die US dafür eher dankbar als kritisch eingestellt sein. Deutschland lernte von Leiden vieler ausserordentlich sorgfältig darauf zu achten, wem das Ausüben von Macht erlaubt wird. Deutschland ist sich über die Geschichte und die Methoden von Scientology bewusst, viel mehr als wir in den US.

Der Sponsor der gegenwärtigen Resolution im US Kongress, der Abgeordnete Salmon, ist sich scheinbar nicht über die Ziele von Scientology und die Geschichte der Unterwanderung der US Regierung bewusst. Die für diesen Gesetzesentwurf verantwortliche Person in seinem Büro hatte noch nie etwas über diese Scientology betreffenden Fakten gehört, Fakten die für die Erwägung der vorgeschlagenen Resolution von Bedeutung sind.

Der Resolution selbst zeigt einen Mangel an Nachforschung. Sie zitiert einen UN Bericht, der festhält dass Deutschland "eine Strategie zur Vermeidung von Intoleranz auf dem Gebiet der Religion und des Glaubens verfolgen muss" als Beweis dafür, dass Deutschland religiöse Diskriminierung betreibt. Derselbe UN Bericht bestätigt jedoch, dass Deutschlands Massnahmen gegen Scientology "einzig dazu bestimmt sind, die Bürger und die liberale demokratische Ordnung zu schützen" durch die Vergewisserung, dass Scientology unter anderem keine "unmoralische und illegale Techniken zur psychologischen Manipulation und Unterdrückung" anwendet.

Gemäss der New York Times [2. April 1998], "Wies heute ein durch die UN Menschenrechtskommission ernannter Spezialbeobachter die Vorwürfe von Scientology zurück, dass sie durch die Deutsche Regierung schlecht behandeln würde." Und in Beantwortung der primitiven Behauptungen von Scientology, ihre Mitglieder würden von Deutschland verfolgt wie Nazideutschland die Juden verfolgte, stellte der UN Beobachter fest: "Dieser Vergleich zwischen dem modernen Deutschland und Nazideutschland ist ebenso ekelerregend wie sinnlos und kindisch."

Der UN Bericht verhöhnte nicht nur die durch Scientology fabrizierte Kritik, sondern widersprach auch Behauptungen, die das US Aussenministerium in seinem Jahresbericht über die Menschenrechte machte, Deutschlands Behandlung von Scientology kritisierend, Bericht die auch von der Resolution des Kongresses zitiert werden in Verteidigung von seiner Position.

Inzwischen ist Scientology wie bereits erwähnt in Griechenland verboten, in Deutschland, Mexiko, Israel und Dänemark nicht als Religion anerkannt und unter Beobachtunf in der Schweiz. Die Schweiz "verdächtigt die Vereinigung, totalitäre und damit verfassungswidrige Ziele zu verfolgen" [AFP, 16. Juli 1998].

Durch den "religiösen" Deckmantel ist Scientology in den US vor der Überprüfung geschützt die sie hier eigentlich erfahren sollte. Wie würde die US Regierung auf eine Gruppierung mit den Zielen und der Vergangenheit von Scientology reagieren, falls diese nicht beansprucht eine religiöse Gruppe zu sein?

Selbstmorde, Todesfälle und Nervenzusammenbrüche

"Wenn sie Leute tatsächlich versklaven wollen, dann erzählen sie ihnen, dass sie ihnen zur vollkommene Freiheit verhelfen wollen." [L. Ron Hubbard]

"Unter dem konfiszierten Material sind Berichte von hunderten von Selbstmorden und Selbstmordversuchen von Kindern, die während geheimen Einweihungen in den Kult, wie sie im Internet beschrieben wurden, psychotisch wurden." --Denver Post vom 23. Aug. 1995

Wenn eine Organisation ein deutliches Risiko für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit darstellt, sollte dann die Regierung den Aktivitäten dieser Organisation nicht auf die Finger schauen?

Deutschlands Vorsicht erweist sich als gerechtfertigt, Gruppierungen die eine mögliche öffentliche Gefahr bedeuten nicht an die Macht kommen zu lassen. Und Deutschland ist sich der Selbstmorde, Todesfälle und Psychosen bewusst, die mit den Praktiken von Scientology verbunden sind.

Europa reagiert überhaupt empfindlicher gegenüber dem Kultproblem. Die UN Menschenrechtskommission kam im Januar in die Vereinigten Staaten um die durch Kulte erwachsenden Gefahren zu diskutieren (und traf sich neben vielen anderen auch mit Robert Minton). Im April stimmte das Belgische Parlament der Gründung eines öffentlichen Informations- und Beratungszentrum zu, dessen Aufgabe das Erforschen der Kulte, das Verbreiten von Informationen und die Beratung der Öffentlichkeit ist. Weiter soll ein der Bevölkerung zugängliches Forschungszentrum eingerichtet werden. Und gerade letzte Woche forderte ein durch den Ausschuss für Grundfreiheiten und innere Angelegenheiten des Europäischen Parlament erstellter Bericht das Parlament auf, sich mit den problematischen Aspekte von gefährlichen Kulten wie körperlicher und geistiger Missbrauch und die Gefahren für die öffentliche Sicherheit zu befassen. Mit diesem Bericht fordert das Europäische Parlament die EU Staaten auf "strenger gegen religiöse Kulte vorzugehen, welche junge und schutzlose Leute schädigen, und dass darum Informationen über die Gefahren einer Kultmitgliedschaft zugänglich gemacht werden müssen." [gemäss 'The Independent', London, vom 11. Juli 1998]

Solche Initiativen sind äusserst notwendig, besonders da zu erwarten ist, dass sich das Kultproblem durch das rasch nahende neue Jahrtausend noch anwachsen wird. Gefährliche Kulte, insbesondere Scientology, zeigen bedeutende Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit.

Die Technik von Scientology kann bizarr, intensiv, medizinisch schädlich und so stressvoll sein dass Leute zu emotionalen Zusammenbrüchen, psychotischen Erscheinungen und sogar zum Selbstmord getrieben werden. Unter den vielen, die einen Selbstmord in Betracht zogen, versuchten oder beübten sind die erste, zweite und dritte Frau des Gründers von Scientology L. Ron Hubbard, sein Sohn Quentin, seine Tochter Diana und sogar Hubbard selbst.

In den nachstehenden Geschichten werden einige wenige mit Scientology in Verbindung stehende Todesfälle in diesem Jahrzehnt angeführt.

Noah Lottick wars 24 Jahre alt als er 1990 mit Scientology in Kontakt kam. Innerhalb eines Jahres, nachdem ihn massgebenden Scientologen davon überzeugen konnten, dass sein Vater darauf aus war ihn zu zerstören, beging Noah Selbstmord indem er aus einem Hotelzimmer in Manhatten sprang, in seinen Händen hielt er 171 Dollars, praktisch die letzten paar Dollars die nicht Scientology gegeben hatte.

Ende 1996 wurde der Leiter der Scientologyorganisation in Paris der Anstiftung zum Mord schuldig gesprochen und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt nachdem der Richter feststellte, dass die nötigende Taktik von Scientology eine massgebende Rolle beim tragischen Selbstmord eines Franzosen spielte

Mitte Dezember 1995 starb eine 36jährige Frau namens Lisa McPherson unter mysteriösen Umständen unter der Obhut von Scientology in Clearwater, Florida. Sie war seit vielen Jahren Scientologin, versuchte jedoch nachgewiesendermassen die Organisation zu verlassen. Nach einem unbedeutenden Verkehrsunfall fand man sie nackt auf dem Highway umherirren. Angaben von Sanitätern die erste Hilfe leisteten wiesen darauf hin, dass sie jemand sucht um ihr zu helfen. Trotzdem holten sie Vertreter von Scientology aus dem Spital und brachten sie zurück zur Niederlassung von Scientology, wo sie keine richtige medizinische und psychiatrische Behandlung bekommen konnte. Tatsächlich verbieten die Scientology Richtlinien jede medizinische Betreuung während einer psychotischen Phase. Stattdessen wird die Person isoliert und bewacht während bizarre psychologische Verfahren durch scientologische Praktiker appliziert werden, die keine entsprechende Ausbildung für den Umgang mit schweren psychischen Traumen haben. Im Fall Lisa McPherson dürften diese Verfahren tatsächlich zum Tod geführt haben. Der Leichenschauer berichtete, dass sie fünf Tage lang nichts zu drinken bekam und deshalb stark dehydriert war, sie wies auch am ganzen Körper Insektenstiche auf, möglicherweise von Schaben.

FACTNet sammelte hunderte von ähnlichen Berichten, die abscheuliche Menschenrechtsverletzungen vorbringen, erzwungene Abtreibungen, Missbrauch von Kindern, Gebrauch von Techniken zur Bewusstseinskontrolle für Experimente mit Menschen, Todesfälle und Selbstmorde als Resultat der Methoden von Scientology. Nicht selten sind Berichte von Leuten, die gegen ihren Willen festgehalten und zum Schlafen in engen Hütten oder Garagen gezwungen wurden, von Leute ohne jede medizinische oder psychiatrische Ausbildung bewacht.

Verdient es eine Organisation nicht, die möglicherweise für die Bedrohung der öffentlichen Gesundheit verantwortlich ist, überwacht zu werden?

Schlussfolgerungen

FACTNet würde nie dulden die Grundfreiheiten einzuschränken, unser Auftrag ist es, die Meinungsfreiheit zu schützen. Wir sind zuversichtlich, dass Deutschland den Scientologen weiterhin jede durch die Verfassung garantierte Freiheit gewähren wird zu glauben was sie immer wollen. Es sind die Handlungsweisen der Scientologen die Überwachung benötigen. Kurz, Deutschland hat allen Grund, Scientology nicht als Religion anzuerkennen, und Grund genug um Scientology sehr genau zu überwachen. Deutschland hat recht mit den Massnahmen die es zum Schutz seiner Bürger vor den gefährlichen Praktiken von Scientology zu schützen und die Möglichkeit einer Infiltration von Regierungsstellen durch Scientology zu verhindern. Wenn auch die Vereinigten Staaten mehr gegen die illegalen Handlungen von Scientology unternähmen, würden in den US vielleicht weniger Leute unter diesen leiden. Eine der meistgestellten Fragen an FACTNet ist "Bei allem was über Scientology aufgedeckt wurde, warum wird dieser Gruppe trotzdem erlaubt weiterzumachen?"

Falls andere Gruppierungen wie die Mormonen, Zeugen Jehovas oder Muslims ernsthafte Klagen über religiöse Diskriminierung haben, dann sollten sie diese Klagen unabhängig von Scientology vorbringen, mit denen sie wenig gemeinsam haben. Der religiöse Status von Scientology ist bestenfalls fragwürdig. Sie war in zahlreiche illegale Aktivitäten gegen demokratische Institutionen unserer eigenen Nation verwickelt und man muss annehmen, dass dem immer noch so ist. Und sie ist ausserordentlich schädlich für diejenigen, die versuchen sie anzuwenden, was viele Ex-Scientologen bestätigen werden.

Bitte lassen Sie sich nicht hereinlegen durch die Märchen von Scientology über religiöse Diskriminierung. Bitte schenken Sie Scientology keine Glaubwürdigkeit nur weil sie hochgelobte Berühmtheiten vorzeigen. Und verabschieden Sie bitte diesen Gesetzesentwurf nicht.

Lassen Sie ihre Kongressabgeordneten wissen, dass sie gegen diese Resolution sind; drängen Sie diese, die Resolution nicht zu unterstützen oder zu ihren Gunsten zu stimmen. Viele Kongressabgeordnete haben ihre eigene Webseite, über diese können Sie mit ihnen Kontakt aufnehmen. Die Links zu diesen Seiten finden sie leicht über . Die Seite vom Abgeordneten Salmon, der diese Resolution unterstützt, ist unter erreichbar. Es wäre für den US Kongress ein furchtbarer Fehler, eine verbündete Nation fälschlich zu beschuldigen, ganz speziell auf Geheiss eines gefährlichen Kultes.