Die Briefe, die Mike Rinder an Frau Minton schickte.
(Frau Minton wusste längst, dass während ihrer Ferienabwesenheit Stacy Young bei Bob vorbeischaute, ebenso ist sie über die Tätigkeit von Bob bestens im Bild.) Die gescannten Originalbriefe wurden von Bob Minton auf 'alt.binaries.scientology', deren Transkripte auf 'alt.religion.scientology' veröffentlicht.

25. Juli 1998

Mrs. Therese Minton
39 West Cedar St.
Boston, MA 02114

Persönlich auszuhändigen
Via Kurier im U.K.

Liebe Frau Minton

Ich schreibe Ihnen direkt weil ich Bob um ein Treffen mit uns zur Diskussion der gegenwärtigen Situation bat, was er jedoch ablehnte.

Ich bin mir gewiss, dass Sie keine Ahnung haben von den wirklichen Aktivitäten und der Wesensart der Leute, mit denen sich Bob umgibt, und ich kann nicht glauben, dass Sie ihre Familie mit diesen Angelegenheiten beschäftigt haben wollen, wenn sie den Charakter dieser Leute oder ihre Absichten in Hinsicht auf das "Minton Geld" kennen.

Wenn Bob behauptet, dass die Kirche versuchte seine Familie aufzuwiegeln, so sind in Wahrheit seine Aktivitäten die Quelle der Verwirrung, die Ihr und sein Leben nun umgeben. Das geschieht als Resultat seiner Beziehung zu einer Gruppe von moralisch gescheiterten Personen, die von ihm Geld empfangen obwohl sie sich mit unethischen und sogar kriminellen Aktionen beschäftigen.

Stacy Young ist der Mittelpunkt des versachten Schadens. Sie hat eine Vorgeschichte mit Verwicklungen in unerlaubte Beziehungen, Bob ist nicht der erste, den sie in ihr Netz lockt. Wenn auch Bob bestreitet dass diese Beziehung existiert, wie dem auch sei, ich habe belegte Beweise, dass Bob und Stacy am 24. und 25. Juli in Ihrem Haus in New Hampshire zusammen sind. Ihre Affäre ist lebendig und bestens und die Manipulationen und der Betrug gehen weiter.

Ihr Ehemann spendete, so viel wir wissen, nahezu 2 Millionen Dollars - zumindest machte er Zahlungen an Vaughn und Stacy Young (ein Haus und verschiedene Zahlungen); Lawrence Wollersheim (in der Höhe von über $500,000); Ken Dandar ($250,000); Arnie Lerma ($60,000); Keith Henson ($25,000); Grady Ward ($60,000); Dennis Erlich ($5,000); und Jessie Prince (es wird von $100,000 berichtet). Es könnten auch noch mehr sein.

2. Seite
25. Juli 1998

Verschiedene aus dieser Gruppe niedriger Existenzen wurden von Gerichten für schuldig befunden, die Rechte der Kirche verletzt zu haben und nun gibt ihnen Bob Geld um damit weiterzufahren. Ein paar misshandelten Frauen und missbrauchten Kinder. Keiner von ihnen ist tauglich, in der Anwesenheit von Ihnen oder Ihren Kindern zu sein, dennoch spielt Bob bei ihnen den St. Nikolaus mit Ihrem Geld. Bob's verantwortungslose, falls nicht ausgemacht böswille Aktionen schädigen meine Kirche und einzelne Scientologen ebenso wie Sie und Ihre Kinder. Ich glaube, ein Treffen zwischen uns unter vier Augen wäre hilfreich.

Das ist eine ernste Angelegenheit. Was sich abspielt verursacht eine grosse Menge Schaden. Wenn Sie sich all dieser Tatsachen bewusst wären, ich bin sicher, dann würden Sie das was sich erreignet nicht unterstützen.

Sie können mit mir über 213-960-3500 oder 213-960-3508 (Fax) in Verbindung treten. Ich freue mich von Ihnen zu hören.

Hochachtungsvoll

Mike Rinder

30. Juli 1998

Mrs. Therese Minton
39 West Cedar St.
Boston, MA 02114

Persönlich auszuhändigen
Via Kurier im U.K.

Liebe Frau Minton

Am letzten Sonntag übermittelte ich Ihnen einen kurzen Brief in der Absicht, eine Unterredung zu beginnen um Angelegenheiten zu lösen, an denen wir ein gemeinsames Interesse haben.

Obwohl ich von Ihnen nichts hörte, innert wenigen Stunden wurde mein Brief an Sie im Internet als ein sechsseitiger Brief dargestellt, der Stellungnahmen enthalten soll die ich nicht gemacht habe. Das Posting durch Bob ist im Anhang, falls Sie es nicht sahen. Unter anderem enthält es eine eher unfreundliche Drohung.

Sie stehen möglicherweise unter beträchtlichem Stress, aber sie müssen verstehen, dass meine Interessen an diesem Punkt mit den Ihrigen übereinstimmen. Ich will sie über Tatsachen informieren und Ihnen beistehen, und ich denke, dass ich dazu berechtigt bin.

Weder ich noch sonst jemand in der Scientology Kirche hat je irgendeine Absicht gehabt sich in Ihr Leben und Glück einzumischen. Aus mir unbekannten Gründen startete Ihr Ehemann einen bösartigen Kreuzzug gegen meine Religion. Er gab an einer nationalen Fernsehsendung galant bekannt, dass er, falls Sie ihm sagen Sie hätten genug, damit aufhören werde. Es ist ironisch, dass Stacy Young ihn in der gleiche Sendung als ein Engel erwähnte, der von irgendwoher in ihr Leben eintrat.

Es ist eine bekannte Tatsache, dass Leute heftige Reaktionen zeigen wenn ihre verborgenen Geheimnisse enthüllt werden und das scheint der Fall gewesen zu sein nachdem die Affäre von Bob mit Stacy Young unbeabsichtigt aufgedeckt wurde. Wie Ihnen inzwischen bekannt sein dürfte, feuerte er Schüsse auf Leute ab, die ihn zusammen mit Stacy Young in Ihrem Haus in Sandown sahen. Ich könnte mir vorstellen, dass Sie an diesem Punkt genug hatten, trotzdem hört er offensichtlich nicht auf und geht jetzt tatsächlich in gefährlicher Weise aufs Äusserste.

2. Seite
30. Juli 1998

Frau Minton, ich traf mich noch nie mit Ihnen und Ihre einzigen Informationen über mich ist das, was Sie von Ihrem Mann und Stacy Young hörten, und die werden Ihnen nur die schlechtesten Dinge über mich erzählt haben.

Ich wiederhole die Bitte meines früheren Briefes. Ich wünsche, Sie in einem Gespräch unter vier Augen mit Informationen bekannt zu machen. Nochmals, ich glaube, wenn Sie sich aller Tatsachen bewusst wären, würden Sie das, was sich ereignet, nicht unterstützen.

Sie können unter 213-960-3500 oder durch Fax unter 213-960-5308 mit mir Kontakt aufnehmen.

Hochachtungsvoll

Mike Rinder

26. August 1998

Mrs. Therese Minton
39 West Cedar St.
Boston, MA 02114

Liebe Frau Minton

Ich habe ihnen bisher bereits zwei Briefe geschrieben aber keine Antwort erhalten.

Ich nehme an, dass ihnen jetzt bewusst wurde, dass einige Dinge, die ich in meinen früheren Briefen sagte, sich nun als wahr erwiesen. Sachlich kann ich ihnen eine grosse Menge von Informationen vorzeigen, um die Angaben in diesen Briefen zu unterstützen. Ich glaube, es sind viel mehr Informationen vorhanden als ihnen zugänglich sind über die Aktionen von Bob und den Leuten, mit denen er sich verbunden hat. Klar, die Verwicklungen von Bob mit Stacy Young und anderen hatte keinen positiven Einfluss auf ihre Familie.

Obwohl ich sicher bin, dass ihnen verschiedene Lügen über mich und die Scientology Kirche erzählt wurden, haben sie keine negative Einstellung zu hören, was für Informationen ich ihnen zu bieten habe. Ich hätte gerne die Gelegenheit, mit ihnen unter vier Augen zu sprechen. Sie können (213 960-3500) anrufen oder mir unter (213 960-3508) einen Fax senden.

Ich freue mich auf ihre Antwort

Hochachtungsvoll

Mike Rinder