Aus dem Verleumdungsorgan 'Freiheit Schweiz' von Scientology Schweiz
Geniessen sie die Verlogenheit und die perfide Verdrehung der Wahrheit!

TRAGÖDIE durch Journalisten?

Tagesanzeiger-Journalist Hugo Stamm unter der Lupe. Der Schweizer Presserat bildet eine Kommission, um Selbstmordfall zu untersuchen.

Eine Anfrage, die vor einigen Monaten von einer Privatperson beim Presserat eingereicht wurde, fordert, dass die Verwicklung des Tagesanzeiger-Journalisten Hugo Stamm mit dem Selbstmord des Direktors des Zürcher Bernhardtheaters, Eynar Grabowsky, untersucht wird.

Grabowsky nahm sich das Leben einen Tag nachdem er von Stamm bedrängt worden war. Er sollte ihm Fragen über die finanziellen Probleme seiner Theatergesellschaft beantworten. Offenbar befürchtete er, dass dies seinem Theater grossen Schaden zufügen würde und Stamm die Tatsachen verdrehen könnte.

Diese Ängste waren verständlich, Stamm verdient seinen Lebensunterhalt damit, das Leben anderer zu schikanieren. Er hat eine Fertigkeit, auf die nur wenige stolz wären - die Fähigkeit, beissende Kritik zu schreiben, die oberflächlich betrachtet, wie die konservative Arbeit eines objektiven Reporters aussieht.

Schon allein die Geschichte, wie Stamm auf Grabowskys Spur kam, ist beunruhigend genug: Stamm erhielt seinen "Hinweis" von Odette Jaccard - einer ehemaligen Mitarbeiterin von Grabowsy, die sehr verbittert war, nachdem sie vor die Tür gestellt worden war. Offenbar gab sie ihre "Inside"-Story über die finanziellen Probleme des Bernhard Theaters an Stamm weiter, um sich zu rächen.

Persönlicher Groll
Als erfahrener Reporter hätte Stamm wissen müssen, dass Ex-Angestellte oder ehemalige Mitglieder von Organisationen wegen des Grolls, den sie oft in sich tragen, notorisch unzuverlässig sind. Aber dies hielt Stamm nicht davon ab, Jaccards Behauptungen aufzugreifen und sich direkt bei Grabowsky telefonisch zu melden. Stamm selbst hatte seinen eigenen Unmut in dieser Angelegenheit. Grabowsky hatte einige Monate zuvor, Mitgliedern von verschiedenen, von Stamm immer wieder an den Pranger gestellten Religionsgemeinschaften, in seinem Theater eine Plattform gegeben. Stamm durfte damals nur im Publikum Platz nehmen, was ihn offenbar verärgerte.

Anscheinend hatte Grabowsky eine recht gute Vorstellung davon, was Stamm für ihn bereithielt. Einen Tag, bevor der Tagesanzeiger-Artikel erscheinen sollte, brachte er sich um. In einem Versuch, von seinen Recherchen und seinem Anruf abzulenken, brachte Stamm eilig einige Änderungen an seinem Artikel an, um ihn weniger beissend zu machen und veröffentlichte ihn trotz der gleichzeitigen Todesmeldung, ohne auf seine massive Bedrängung näher einzugehen. Trotzdem konnte dieser Anruf nicht verschleiert werden und der Bruder, Vincent Grabowsky, beschuldigte Stamm, Auslöser dieser Kurzschlusshandlung gewesen zu sein.

Offenbar waren die Hinweise auf Stamms Verwicklung in diesen Fall derart klar, dass sich der Presserat bereits im November 1996 entschied, eine spezielle Kommission zu bilden, um zu prüfen, inwiefern Stamm mit dieser "Tragödie" verwickelt war.

Zusätzliche Beschwerde
Seit einigen Tagen ist eine weitere Beschwerde beim Presserat gegen Hugo Stamm anhängig. In ihrer über 200-seitigen Beschwerde dokumentiert die Scientology Kirche 50 (!) verschiedene Fälle, in denen Stamm krasse Verletzungen des journalistischen Ethik-Kodexes begangen hat. So erfand er ganze Geschichten, um seine Vorurteile zu zementieren oder verfäschte Informationen, um sie seinen Thesen anzupassen.

Stamm ist seit langem eine der lautesten Stimmen des Landes für Intoleranz und ein aktives Sprachrohr für mehrere anti-religiöse Gruppen in der Schweiz. Ironischerweise ist die "Quelle" von Stamm für die Grabowsky-Geschichte - Odette Jaccard - im Vorstand einer dieser Gruppen! (Beachten Sie den Artikel "Zuviele Lügen", auf dieser Seite)

Seit kurzem erntet Stamm jedoch sowohl aus der Öffentlichkeit, als auch aus dem Lager der Profis wachsende Kritik für seine verallgemeinernden Reden und Artikel. Vermehrt wird er nicht berücksichtigt oder als "zu fanatisch" bezeichnet, wenn es darum geht, das Thema Minderheitsreligionen zu diskutieren. Stamm reiht sich dabei in eine Reihe von deutschen Extremisten, wie beispielsweise die SPD Politikerin Renate Rennebach, die als Sektensprecherin kürzlich vom Gericht bestätigt erhielt, dass man sie offiziell als "Menschenrechtsverletzerin" bezeichnen darf.

"Alarmierende Polemiken" und "neurotische Behauptungen" gegen Minderheitsreligionen ist nicht das, wogegen sich Stamm auflehnt. Sie sind sein Arbeitsmittel. Die zwei Anfragen, die zur Zeit gegen Stamm beim Presserat vorliegen, beziehen sich auf sehr unterschiedliche Gebiete. Aber sie haben eine Gemeinsamkeit. Beide sind Auflehnung gegen die zerstörerischen Absichten, die in Stamms Schriften enthalten sind, und gegen seine Bereitwilligkeit, den unzuverlässigsten Quellen zuzuhören, solange sie seine Thesen unterstützen.