Mittwoch, den 23. September 1998

Gesetzesübertreter vom Flughafen Columbus weggewiesen

Drei Scientologen, die offenbar an diesem Morgen erwachten und spontan beschlossen gegen uns zu demonstrieren wenn wir durch unser Gate am Flughafen Columbus kommen, warteten auf Stacy und mich als wir heute morgen die Sicherheitskontrolle passierten. Die drei Scientologen wurden natürlich durch ihre OSA Spontanitätsüberwacherin gehandhabt. Sie war eine kleine, übergewichtige Frau mit dunklem glattem Haar, mit Pagenschnitt.

Wir haben sie beide schon zuvor gesehen und sie ist möglicherweise Diane Stein, DSA Atlanta, die Stacy's Mutter anrief und am Ort der Handlung war bei der Demonstration vor dem Haus von Stacy's Schwester in Atlanta. Sie könnte sogar die gleiche übergewichtige dunkelhaarige Dame sein, die Stacy's Mutter von ihrer Haustür weghasten sah, von Woozel verfolgt, in der Nacht als der Brief über Stacy im Briefschlitz ihrer Mutter zurückgelassen wurde.

Diana? Falls jemand bestätigen kann, dass die Frau auf dem Foto Diane ist, dann lassen sie es mich wissen.

Wir erklärten der Flughafenwache, dass diese Art von gesetzeswidriger Versammlung und Demonstration gegen die FAA Vorschriften verstösst. Die Flughafenwache rief die Staatspolizei, die scheinbar über die FAA Vorschriften in dieser Angelegenheit nicht informiert war, aber trotzdem die Demonstranten ihre Tafeln herunternehmen hiess und sie aus dem Flughafen begleitete, sehr zur Bestürzung der OSA Frau. Falls jemand eine URL für die diesbezügliche FAA Vorschrift betreffend gesetzeswidriger Versammlung ausfindig machen kann, dann wäre es hilfreich diese der Flughafenwache und der Staatspolizei überreichen zu können wenn ein solches Ereignis eintritt.

Einer der drei mutmasslichen Scientologen nannte mich einen Feigling, woraufhin ich ihn fragte ob ihm die "Thetan Hand Technik" bekannte sei. Er hatte keine Ahnung wovon ich sprach;-) Nun gut, ich schätze dass ich Jesse bei mir haben muss um diese fortgeschrittene Technik von Scientology vollständig zu erklären.

Da ich nun in Richtung Boston fahre, wo die Staatspolizei mit FAA Vorschriften und Scientology's üblichem Missbrauch von diesen vertrauter ist, zweifle ich ernsthaft dass meine Groupies Maureen O'Keefe, Gerard Renna, Joe Stover und alle anderen in Boston eine Verhaftung riskieren werden

Stacy ist unterwegs nach Seattle und bereit, dort dem Personal der Flughafenwache und der Staatspolizei Nachhilfeunterricht zu erteilen, falls sie von irgendwelchen Demonstranten erwartet werden sollte.

Bob Minton


Donnerstag, 24. September 1998

Keine Scientologen am Flughafen von Seattle

Ich hatte einen wunderbaren Empfang als ich in Seattle ankam - keine Scientologen die gegen mich demonstrierten!

Bevor wir Columbus verliessen rief Bob Jesse an und berichtete ihm was sich auf dem Flughafen von Columbus abspielte. Er hatte den Namen des Sicherheitsverantwortlichen des Flughafens in Seattle in Erfahrung gebracht und gab Namen und Nummer an Jesse weiter. Jesse rief ihn an und berichtete ihm von den illegalen Demonstrationen von Scientology die überall auf den Flughäfen im ganzen Land stattfanden. Dieser erklärte Jesse, dass auf dem Flughafen Seattle auf keinen Fall irgend welche Scientologen demonstrieren werden.

So waren als ich aus dem Flugzeug stieg ausser Jesse, der mich dort abholte, nur ein paar Polizeioffiziere von Seattle dort. Aber keine Demonstranten von Scientology!

Ich hielt meine Kamera bereit und war auf dem Weg zur Gepäckausgabe ständig auf der Hut. Doch seit der Sicherheitsdienst meine Flugnummer kennt, weiss er auch wo mein Gepäck ausgegeben wird. Im Bereich des Gepäckempfangs patroullierte die Polizei von Seattle, untereinander in Kontakt mit Funksprechgeräten und jedermann anhaltend der ihnen irgendwie verdächtig vorkam.

Was für eine wunderbare Art nach Hause zu kommen - unter dem Schutz der Polizei gegen die Scientologen!

Es war genau wie es sein sollte. Und so wird es von nun an auf jedem Flughafen des Landes sein.

Allerdings als Jesse und ich beim Tierheim in Vashon ankamen warteten dort auf der Strasse drei Demonstranten auf mich. Auf ihren Schildern stand "Bob Minton wurde am 10. September in Boston wegen Körperangriff verhaftet", "Die hier wohnende Frau ist der Kopf einer antireligiösen Hassgruppe: Stacy Young" und "Bob Minton, höre auf unsere Religion anzugreifen".

Später begegnete mir aber mein Nachbar und sagte: "Diese Leute die gegen sie demonstrieren sind wirklich verrückt, oder nicht? Ich weiss nicht was sie meinen damit zu erreichen, aber die Leute auf Vashon können sie nicht ausstehen."

So schiesst sich Scientology jedesmal selbst in den Fuss wenn sie hier gegen mich demonstrieren. Es kann weitergehen, Kerle.

Stacy Brooks Young